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Bekleidung

 

Bekleidung

 

 

 

Bei der Ernährung im Mittelalter wurden ganz andere Maßstäbe gesetzt, als wir sie heute kennen. So richtete sich der Speiseplan nicht nach dem "Geschmack" der Menschen, sondern nach ihrem Stand, dem jahreszeitlichen Angebot und diätischen Aspekten (Vier-Säfte-Lehre). An Fastentagen, die etwa 1/3 des Jahres ausmachten, war Fleisch von warmblütigen Tieren, sowie deren Produkte (Milch, Milchprodukte und Eier) verboten.

Bei der arbeitenden Bevölkerung waren drei bis vier Mahlzeiten am Tag üblich, wobei man sich nicht nach der Uhrzeit, sondern nach dem Stand der Sonne richtete. Es wurde im Morgengrauen aufgestanden, was je nach Jahreszeit schon um 3 Uhr früh sein konnte. Man begann den Tag mit einem mäßigen Frühstück, das meistens aus Suppe, Brei oder Milch bestand. Im Laufe des Vormittags folgte die erste Hauptmahlzeit, das Frühmahl. Die zweite Hauptmahlzeit wurde gegen Sonnenuntergang eingenommen, diese fiel aber wesentlich geringer als das Frühmahl aus. An langen Tagen konnte noch zusätzlich eine kleine Zwischenmahlzeit eingeschoben werden.

Das Essen wurde für gewöhnlich in so kleine Stücke geschnitten oder weich gekocht, daß man es mit dem Löffel essen konnte. Größere Fleischstücke wurden mit dem Messer aufgespiesst oder mit den Fingern gegessen. Soßen wurden oft separat gereicht und die Stücke hineingetunkt oder die Stücke wurden in einer Brühe gereicht, die dann wiederum mit dem Löffel gegessen werden konnte. Die Mahlzeit wurde mit Nüssen, Obst und gewürztem Wein abgerundet.

 

Viele Lebensmittel, die für uns heute ganz selbstverständlich sind, kamen erst nach dem 15. Jahrhundert aus Amerika nach Europa oder wurden erst später gezüchtet.

Dazu gehören z.B.:
  • Kartoffeln
  • Tomaten
  • Paprika
  • Mais
  • Auberginen
  • güne Bohnen
  • Blumenkohl
  • Wirsingkohl
  • Chicorée
  • Kakao (Schokolade)
  • Vanille
  • Truthahn (Pute)

 

  

 

 

 

 

 
 

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